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Hundeshampoo – Welche Alternativen oder Hausmittel gibt es?

Hundeshampoo ist ein Pflegemittel, das auf die speziellen Bedürfnisse von Fell und Haut des Hundes abgestimmt ist. Shampoo kommt als einfaches Pflegemittel zur Anwendung, kann mit den entsprechenden Wirkstoffen aber auch bei einem Befall mit Außenparasiten sehr hilfreich sein.

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Auch wenn die Mittel auf die Bedürfnisse des Hundes abgestimmt sind, sollte das Tier nicht zu oft mit einem Shampoo gewaschen werden. Die Auswahl der Produkte ist groß, doch womit sollte man den Hund waschen?

Shampoo für Hunde 

Hund mit Hundeshampoo

Ein Hund kann mit Hundeshampoo gewaschen werden

Genau wie beim Menschen, ist auch beim Hund die Haut das größte Organ. Die Haut übernimmt wichtige Aufgaben, und schützt den Hund unter anderem vor:

  • Schmutz 
  • Nässe
  • Kälte
  • Wind 

In der Regel ist die Haut bei fast allen Hunden gesund und Bedarf keiner besonderen Pflege.

Das gleiche gilt auch für sein Fell, sodass gesunde Hunde in der Regel nicht gewaschen oder mit einem Hundeshampoo behandelt werden müssen.

Damit diese natürliche Schutzfunktion der Haut nicht beeinträchtigt wird, muss bei Bedarf immer das passende Shampoo für Hunde aus dem großen Sortiment ausgewählt werden. Somit sollte das Hundeshampoo auch bei der Erstausstattung für den Hund nicht fehlen.

Ist das nicht der Fall, kann die schützende Schicht der Haut negativ beeinflusst werden. In der Folge kann die Haut austrocknen, wird schuppig oder beginnt zu jucken. Die gesunde Haut hingegen sorgt für eine ausreichende Produktion von Fett, das wiederum einen großen Einfluss auf ein gesundes und dichtes Hundefell hat.

Hund wird gebadet

Welche Shampoos werden angeboten?

Die Verpackungen von Hundeshampoos sind oft mit schönen Bildern verziert oder mit Hundefotos bedruckt. Davon sollten sich Tierhalter aber nicht in die Irre führen lassen, denn ein hübsch verpacktes Shampoo in einer niedlichen hellblauen Packung bringt nichts, wenn es die falschen Wirkstoffe enthält.

Auch von aufgedruckten Rassen sollten sich Hundehalter nicht weiter beeindrucken lassen. Angeboten werden Shampoos für verschiedene Situationen und Anwendungsbereiche. Dazu gehören unter anderem:

  • allgemeine Pflege 
  • Verschmutzungen im Fell
  • glanzloses Fell 
  • verfilztes Fell
  • Parasitenbefall

Hunde mit Shampoo waschen 

Bezaubernder Hunde sind sehr reinliche Tiere, die sich jeden Tag – oft mehrere Stunden – mit putzen verbringen. Dabei kommt der Hund an fast jede Körperstelle.

Ist das Tier gesund, besteht also kein Grund, es mit mit einem Hundeshampoo zu waschen.

Wer seinen Hund öfters damit behandelt riskiert sogar, dass die eigentlich gesunde Haut austrocknet und dadurch auch das Fell spröde wird. Es gibt aber Situationen, in denen sich das Waschen des Hundes nicht vermeiden lässt. Oftmals wird auch nach Hundeshampoo gegen Geruch gesucht.

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So zum Beispiel, wenn Sie der Hund in anderen Hinterlassenschaften rollt. Auch bei einem Befall mit Flöhen, Zecken oder anderen Ektoparasiten kann das richtige Shampoo den Befall mindern und dem Tier helfen. Hier ist insbesondere das Thema Zeckenmittel für Hunde interessant.

Hund mit Schaum

Gute Gründe für eine Hundewäsche – Den Hund eventuell ohne Hundeshampoo duschen

Auch wenn der Hund nach Hund riecht, sollten Herrchen oder Frauchen ihn nicht direkt unter die Dusche stellen. Es ist wichtig, das natürliche Hautbild zu erhalten, damit sein größtes Organ weiterhin funktionieren kann und auch sein Fell den Glanz nicht verliert. Es gibt aber gute Gründe, die das Waschen mit einem Shampoo rechtfertigen können:

Parasitenbefall: Gerade in der warmen Jahreszeit werden Hunde oft von Flöhen, Zecken und anderen Außenparasiten heimgesucht. Diese suchen sich zwischen dem Fell, direkt auf der Haut, ein geeignetes Plätzchen und laben sich dann am Blut des Hundes. Die kleinen Blutsauger lösen dadurch einen Juckreiz aus, der sogar zu Ausschlag und Allergien führen kann. In diesem Fall muss ein spezielles Anti-Parasiten-Shampoo für Hunde verwendet werden. Dieses enthält besondere Wirkstoffe, mit denen sich Außenparasiten abtöten, vertreiben und fernhalten lassen. Mit einem einfachen Hundeshampoo für glänzendes Fell wird der Hund die Parasiten allerdings nicht los.

Verschmutzungen: Hat sich der Hund im Urin oder Kot von anderen Tieren gewälzt, eignet sich ein Hundeshampoo, das normale bis starke Verschmutzungen aus dem Fell lösen kann. Hilfreich ist dabei auch, wenn es gleichzeitig dem Verfilzen vorbeugt und bei hellem Fell Verfärbungen (die oft durch Bestandteile im Kot entstehen können), vorbeugt. Oft wird auch direkt nach einem Hundeshampoo gegen Verfilzung gefragt.

Fellwechsel: Während des Fellwechsels, der bei den meisten Hunde zweimal im Jahr auftritt, kann eine Hundewäsche ebenfalls sehr hilfreich sein. Zum einen werden loses Fell und lose Unterwolle beim Waschen entfernt, zum anderen kommt dadurch wieder etwas mehr Luft an die Haut. Da einige Hunde während dieser Zeit unter Juckreiz leiden, sollte ein dazu passendes Shampoo für den Vierbeiner gewählt werden. Für Hunde mit langem Fell eignet sich beim Fellwechsel ein Shampoo gegen Verfilzen.

Stumpfes Fell: Ist das Fell stumpf oder hat es seinen Glanz verloren, dann ist das für den Hundebesitzer in erster Linie eine Frage der Optik. Der Handel bietet Hundeshampoos an, die für mehr Glanz im Fell sorgen und im besten Fall mit Omega-6-fettsäuren angereichert sind. Vorsicht ist jedoch geboten, da bei stumpfem und glanzlosem Fell die Haut oft schon trocken ist, und durch das Waschen der natürliche Hautschutzmantel verloren gehen kann.

Hund mit Stöckchen im Wasser

So wäscht man den Hund richtig 

Hunde, die das Waschen oder Baden nicht gewöhnt sind, können bei dieser Prozedur schnell unter Stress geraten.

Es ist daher wichtig, einen ruhigen Moment zu nutzen und selbst auch ruhig zu bleiben, falls sich der Vierbeiner vor der Reinigung fürchtet. Mit ein paar einfachen Tricks kann das Hundebad aber für alle Beteiligten ganz entspannt ablaufen:

  1. Viele Hunde erkennen den weißen Boden in der Badewanne oder dem Duschbecken nicht richtig. Für die Tiere ist er nicht als fester Boden greifbar, wodurch eine Unsicherheit entsteht. Hilfreich ist ein möglichst dunkles Badetuch, das auf den Wannenboden gelegt wird und dem Hund als Unterlage dient.
  2. Genau wie wir Menschen ist warmes Wasser auch für Hunde angenehmer. Auf keinen Fall sollte der Vierbeiner einfach mit kaltem Wasser abgebraust werden, denn dann ist Angst vor der nächsten Badeaktion direkt vorgeplant. Warmes Wasser, das zuerst an die Pfoten und Beine, danach von hinten über den Körper gelangt, ist für die meisten Hunde sehr angenehm.
  3. Ist die richtige Wassertemperatur gefunden, dann sollte der Wasserstrahl möglichst schwach eingestellt werden. Mit der Handbrause lässt sich das sehr gut regulieren.
  4. Bevor das Shampoo aufgetragen wird, muss das Fell an allen Stellen gründlich nass gemacht werden. Dazu wird der Hund wie beschrieben von unten nach oben und von hinten nach vorne langsam mit warmen Wasser abgebraust. Das Gesicht, Augen und die Ohren werden dabei jedoch ausgespart.
  5. Danach wird ein bisschen Hundeshampoo in die Hand gegeben, auf beiden Händen verteilt und dann ebenfalls von hinten nach vorne in das Fell einmassiert. Da der Kopf zum Schutz von Augen und Ohren nicht mit dem Mittel in Kontakt kommen sollte, endet die Schaumpartie am Hals des Hundes. 
  6. Ist eine gewisse Einwirkzeit (zum Beispiel bei einem Shampoo gegen Parasiten) angegeben, muss diese unbedingt eingehalten werden. Danach wird der Hund mit warmen Wasser abgebraust. Diesmal aber nicht von hinten nach vorne, sondern vom Hals in Richtung Hinterteil.
  7. Noch in der Wanne stehend, kann ein Großteil des Wasser entfernt werden, indem man mit der flachen Hand das Wasser aus dem Fell streicht. Danach wird dem Hund ein großes Badetuch über den Rücken gelegt und das Tier anschließend gründlich abgetrocknet. 

Da sich die meisten Hunde von Natur aus schütteln sobald sie nass sind, sollten Hundehalter das Badezimmer dem entsprechend vorbereiten.

Hundeshampoo – wie oft anwenden?

In Bezug auf die Fellpflege spielt bei vielen Hundehaltern auch das Hundeshampoo eine wichtige Rolle. Sie waschen oder baden den Hund fast täglich, damit dieser immer schön gepflegt aussieht, gut duftet und sich – je nach Rasse – besser frisieren lässt. Wie oft ein Hund gebadet oder mit einem Shampoo gewaschen werden muss, kann aber nicht pauschal gesagt werden, denn jeder Hund ist anders. 

Hunde, die sich nicht in Unrat wälzen und immer gut oder neutral riechen, benötigen diese Art Fellpflege genau genommen gar nicht. Fell und Haut des Hundes sind vollkommen in Ordnung, sodass auf Hundeshampoo mit Duft verzichtet werden kann. Haben diese Hunde aber während des Fellwechsels Probleme, reicht es aus, den Hund dann zweimal im Jahr mit dem passenden Shampoo zu waschen. 

Hunde, die gerne im Wald unterwegs sind, sich hin und wieder in der Erde rollen oder auch mal in einer Pfütze baden gehen, können im Laufe der Zeit einen unangenehmen Geruch entwickeln. Wird dieser Geruch stärker, kann der Hund mit einem milden Shampoo gewaschen werden. Aus Verzweiflung suchen daher oftmals Menschen nach einem guten Hundeshampoo gegen Geruch.

In der Regel reicht es aus, den Hund dann alle zwei Monate zu baden. Dadurch werden Haut und Fell so gut wie möglich geschont und der intensive Geruch bleibt aus.

Natürlich gibt es auch Hunde, die richtige Draufgänger sind und keine Möglichkeit auslassen, um sich im Schlamm, Dreck oder Kot zu rollen. Das tun die Tiere mit voller Inbrunst und als Hundehalter sieht man ihnen sofort an, wie viel Spaß sie dabei haben. Zuhause hört der Spaß aber spätestens dann auf, wenn der Hund mehr als übel riecht und zudem auch sein Fell verklebt und verschmutzt ist.

Hilfreich ist es, den Hund zuerst mit warmen Wasser abzubrausen und dann ein möglichst mildes und rückfettendes Hundeshampoo zu verwenden.

Müsste der Hund quasi jeden Tag gewaschen werden, trocknet die Haut auch bei dem besten Mittel im Laufe der Zeit aus. Daher ist es besser, den Hund an der einen oder anderen Aktion zu hindern.

Natürliches Hundeshampoo – Inhaltsstoffe 

Hund am WasserDie im Shampoo verwendeten Inhaltsstoffe sind wichtig, wenn das Shampoo passend zur jeweiligen Situation verwendet werden und dem Hund helfen soll.

Der Handel bietet zahlreiche Produkte, die nicht nur der Pflege, sondern auch der Schönheit dienen. Dazu gehören unter anderem Hundeshampoos für langhaarige Vierbeiner, für schwarzes Fell, für weißes Fell, für einen seidigen Schimmer usw.

Ein gutes Shampoo beinhaltet nur die nötigsten Stoffe, und verzichtet dabei auf weitere Zusätze.

Zudem darf das Hundeshampoo nicht zu zähflüssig oder zu dünn sein, da es sich sonst nicht richtig im Fell verteilen lässt. Auch beim Schaum ist Vorsicht geboten – viele Produkte schäumen zu viel, andere fast gar nicht. Weiterhin muss sich das Mittel leicht aus dem Fell ausspülen lassen. 

Zu den Zusätzen, die in einem Shampoo für Hunde nichts verloren haben, gehören unter anderem:

  • Natriumlauryl
  • Duftstoffe
  • Moschus 
  • Formaldehyd
  • Diethylphthalat 
  • Natriumlaurylethersulfat 
  • Paraffine
  • Silikone
  • Farbstoffe
  • Gluten 
  • Palmöl

Je weniger Zusatzstoffe in dem Shampoo enthalten sind, desto verträglicher ist das Produkt für die Haut des Hundes. Doch warum sollten Hunde nicht mit normalem Menschen Shampoo gewaschen werden.

Der Hund hat im Vergleich zum Menschen einen ph-Wert zwischen 6 und 8,7. Dieser ist höher als beim Menschen, sodass ein gutes Hundeshampoo ein ph-neutrales Mittel ist.

Allerdings gibt nicht jeder Hersteller den ph-Wert auf seinen Produkten an. Oftmals wird sich auch gefragt, ob Menschen Shampoo für Hunde benutzt werden kann.

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Ähnliche Hinweise auf der Verpackung, wie zum Beispiel hautfreundlich, rückfettend oder feuchtigkeitsspendend bedeuten jedoch, dass bei dem Produkt auf die Haut des Tieres geachtet wird und der natürliche Schutzfilm bei einer sachgemäßen Anwendung erhalten bleibt. 

Wird das falsche Shampoo verwendet, oder sind zu viele Zusatzstoffe enthalten, kann die Haut des Hundes austrocknen. In diesem Fall wird der natürliche Schutzmantel der Haut (auch durch zu häufiges waschen mit Shampoo) gestört und dadurch die Rückfettung des Fells beeinträchtigt.

Das heißt, das einst dichte und wasserabweisende Haarkleid des Hundes verliert seine Schutzfunktion – es wird ebenfalls trocken und stumpf.  Daher wollen viele Hundebesitzer ihren Hund waschen ohne Hundeshampoo.

Die Alternative – Hundeshampoo selber machen

Nicht jeder Hundehalter hat immer eine Flasche Hundeshampoo griffbereit.  Und dann wird nach einem passenden Ersatz gesucht. Zudem bringt ein Shampoo gegen Flöhe nichts, wenn sich der Hund auf der Kuhwiese gerollt hat.

Da bei solch einer Verschmutzung in erste Linie der unangenehme Geruch beseitigt werden soll, kann das Hundefell auch mit einem selber gemachten Shampoo gereinigt werden.

Dazu benötigen Hundebesitzer:

  • mildes Babyshampoo
  • Kamillentee
  • Mandelöl

Die Basis für dieses Shampoo bildet ein Kamillentee, der aus 250 ml Wasser und einem Beutel Kamillenblüten aufgegossen wird. Ist der Tee noch handwarm, kommt ca. ½ halber Teelöffel Babyshampoo dazu. Anschließend kommen als weitere pflegende Komponente noch ca. 5 bis 10 Tropfen Mandelöl dazu. Somit erfüllt das Baby Shampoo für Hunde seinen Zweck.

Das Ganze wird in einer kleinen Schale vorsichtig miteinander vermischt und kann dann als mildes Shampoo für Hunde verwendet werden, wenn sich diese wieder einmal in Schmutz oder Hinterlassenschaften gewälzt haben. 


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