CBD Öl für Hunde – Die richtige Anwendung und Dosierung

Cannabidiol – kurz als CBD bezeichnet – wird aus dem weiblichen Hanf gewonnen. In Form von Öl kann es sich nicht nur auf den menschlichen Organismus positiv auswirken, sondern eignet sich auch für Hunde. Die Vierbeiner haben, genau wie Menschen, ein sogenanntes Endocannabinoid-System, wodurch CBD Öl die Lebensqualität von Hunden erhöhen kann.

Was ist CBD Öl?

Die positive Wirkung von CBD Öl wird durch das im weiblichen Hanf enthaltene Cannabinoid möglich. Dieses dient als Wirkstoff. Es wird extrahiert und das Öl schließlich als sogenanntes Nahrungsergänzungsmittel angeboten.

Wohlbefinden & Gesundheit

Es steigert nicht nur das Wohlbefinden bei Hunden, sondern ist auch bei verschiedenen Erkrankungen hilfreich. Unter anderem lindert es Hautkrankheiten, wirkt beruhigend und kann auch bei entzündlichen Prozessen von Vorteil sein.

Die Verdauung und das Immunsystem profitieren ebenfalls von dem Wirkstoff. Wer bei CBD Öl direkt an Marihuana und Haschisch denkt, liegt jedoch falsch. Das Öl hat keine berauschende oder psychoaktive Wirkung, da der THC-Gehalt nur bis zu ca. 0,2 % beträgt.

Was ist der Unterschied zwischen CBD und Hanföl?

Die gesündeste Methode, um Hanföl zu gewinnen, ist die Kaltpressung. Da es aus den Samen von Hanfpflanzen gewonnen wird, ist es auch unter der Bezeichnung Hanfsamenöl bekannt und wird als solches im Handel angeboten.

Das Öl wird aus dem Nutzhanf gewonnen, der ebenfalls einen sehr geringen THC Anteil besitzt. Das Hanföl hat einen leicht bitteren bzw. nussigen Geschmack.

Wird das Öl aus den ungeschälten Samen gepresst, bekommt es eine grüne Farbe, während die geschälten Samen dem Öl einen bräunlichen Schimmer verleihen. Hanföl ist extrem reich an essentiellen Fettsäuren, und ist daher ideal, um dem Körper diese in einer ausreichenden Menge zuzuführen. Auf Hanföl für Hunde ist sehr beliebt.Cannabidiol

CBD Öl hat also durch seine Inhaltsstoffe eine gesundheitliche Wirkung und wird daher auch als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Im Vergleich dazu ist Hanföl reich an Fettsäuren und wird als hochwertiges Speiseöl in der Küche verwendet.

Wie wirkt CBD Öl?

Nicht nur Menschen, sondern auch Hunde und alle anderen Säugetiere besitzen ein sogenanntes Endocannabinoid-System, das kurz als ECS bezeichnet wird. Hierbei handelt es sich um ein Teil des Nervensystems, welches auch die Rezeptoren CB1 und 2 enthält.

Diese werden als Cannabinoid Rezeptoren bezeichnet und sind auch als Signalsystem bekannt. Die Rezeptoren sind aber nicht nur im Gehirn zu finden, sondern verteilen sich über den ganzen Körper. Sie kommen in den Organen, den Drüsen, dem Nervensystem und dem Verdauungstrakt vor. Auch in der Haut und im Gewebe sitzen CB1 und CB2 Rezeptoren.

Sie reagieren äußerst positiv auf CBD Öl, wodurch sich das körpereigene Endocannabinoid-System wieder in Schwung bringen lässt. Verschiedene Körperfunktionen werden reguliert, wodurch es zu einem Gleichgewicht im tierischen Organismus kommt. 

Genau wie Menschen, produzieren auch Hunde eine gewisse Menge an Cannabinoiden. Diese körpereigenen Cannabinoide reichen jedoch nicht immer aus. Dann kann dem Hund durch das Verabreichen von CBD Öl geholfen werden.

Es hilft bei verschiedenen körperlichen Beschwerden, kann aber auch bei Angst und Stress ein hilfreiches Mittel sein. Hin und wieder wird auch das Stichwort Epilepsie genannt. Der Hund wird wieder ausgeglichen und bekommt ein gesteigertes Allgemeinbefinden.

Cannabis

Wie hilft das Ganze dem Hund?

CBD Öl kann dem Vierbeiner vielfach Linderung verschaffen. Es wirkt nicht nur gegen physische, sondern auch gegen psychische Beschwerden. Unter anderem ist das Öl eine gute Form der schonenden Behandlung bei den folgenden Zuständen:

  • Angst: Nicht nur Menschen, sondern auch Hunde können Angst haben, Viele Tiere haben sogar Depressionen. Da es sich hierbei in den meisten Fällen um eine Störung bzw. ein Ungleichgewicht im Hirn handelt, können die Rezeptoren durch CBD Öl angeregt werden. Es findet ein Ausgleich statt, der das Ungleichgewicht wieder reguliert. Daher kann das Öl bei Angst und bei Stress helfen. Hunde, die zudem immer wieder Trennungsängste haben, nur schlecht alleine zuhause bleiben können, oder die sich bei Gewitter am liebsten verstecken möchten, können ebenfalls von CBD profitieren.
  • Schmerzen: Hunde können mehr oder weniger starke Schmerzen haben. Werden die betroffenen Rezeptoren gereizt, geben diese ein Schmerzsignal an den Körper ab. Mithilfe von CBD Öl können diese Rezeptoren blockiert werden, wodurch die Schmerzen abnehmen. 
  • Appetit: CBD Öl hilft dem Hund nicht nur bei Übelkeit, sondern kann auch den Appetit anregen. Viele Hunde fressen während oder nach einer Krankheit kaum oder nur sehr wenig. Damit der Körper aber wieder zu Kräften kommen kann, benötigt er eine ausreichende Menge Nahrung, die ihn mit wichtigen Nähr- und Vitalstoffen versorgt. CBD Öl für Hunde regt den Appetit an, sodass der Hund wieder mehr frisst und wie gewohnt seine Energie aus dem Futter gewinnen kann.
  • Epilepsie: Wer als Hundehalter schon einmal einen epileptischen Anfall bei seinem Vierbeiner mit erlebt hat, möchte sich daran am liebsten gar nicht mehr erinnern. Die Anfälle können unterschiedlich stark ausgeprägt und von unterschiedlicher Dauer sein. Sie werden im Gehirn ausgelöst und können durch CBD nicht nur gemildert werden, dann das Öl kann sich auch positiv auf die Häufigkeit epileptischer Anfälle auswirken.

Wirkung und Nutzen von CBD Öl im Überblick – Wird es CBD Hundefutter geben?

Jeder Hund ist anders und jeder Hund reagiert anders. Während man einigen Vierbeinern kaum ansehen kann wenn es ihnen nicht gut geht, liegen andere bereits träge und teilnahmslos in ihrem Körbchen. Unter anderem kann das Öl in den folgenden Bereichen helfen:

  • Schmerzen
  • Infektionen
  • Angst
  • Wundheilung
  • Epilepsie
  • Psyche
  • Übelkeit/Erbrechen
  • Verdauung 

Das Öl sorgt für ein besseres Allgemeinbefinden und kann nicht nur von kranken Tieren eingenommen werden. Es kann daher durchaus möglich sein, dass es zeitnah ein CBD Hundefutter gibt. Da das Öl stets eine positive Wirkung entfaltet, können auch gesunde Hunde davon profitieren. Vorteile zeigen sich unter anderem durch:

  • gesunde Verdauung 
  • starkes Immunsystem
  • gute Beweglichkeit 
  • weniger Stress
  • weniger Angst 
  • geringere Schmerzen

Deutscher Schäferhund

Wie wird das Öl richtig dosiert?

Auch beim Hund kommt es auf die richtige Dosierung an. Möglichst viel hilft auch viel ist in diesem Zusammenhang mehr als falsch. Hundebesitzer sollten vorsichtig mit der Gabe von CBD Öl beginnen und sich langsam an die richtige Menge herantasten.

Es ist wichtig, dass die Menge an Öl immer auf das Gewicht des Hundes abgestimmt wird. Kleine und leichte Tiere bekommen dem entsprechend weniger von dem Öl. 

Am besten ist es, wenn die Behandlung eingeschlichen wird. Dazu bekommt der Hund am ersten Tag nur einen Tropfen, am zweiten Tag zwei usw. Verträgt der Hund das Öl, dann wird die Menge langsam gesteigert, bis die passende Tagesdosis gefunden ist.

So kann sich auch die Verdauung des Tieres langsam anpassen. Braucht der Hund nach einer Weile weniger oder ggf. mehr Öl, dann muss die Dosierung wieder angepasst werden.

Dosierung CBD Öl (6%)

GrößeGewichtDosierung
Kleine Hundebis 5 Kg2 Mal täglich 1 Tropfen
Mittelgroße Hundebis 15 Kg2 Mal täglich 2 Tropfen
Große Hundeab 15 Kg2 Mal täglich 3-4 Tropfen

In der Regel reicht es aus, wenn der Hund pro 5 Kilogramm Körpergewicht 2 Tropfen CBD Öl bekommt. Da das Öl eine gute Wirkung hat, können sich positive Erfolge schon nach wenigen Tagen zeigen. Es ist jedoch ratsam, das Öl mindestens drei bis vier Wochen zu verabreichen, da jeder Organismus anders reagiert. Bei CBD Öl 10 sieht die Dosierung für den Hund etwas anders aus.

Nach einer Behandlungsdauer von insgesamt drei Monaten sollten eine kurze Pause von einer oder zwei Wochen eingelegt werden. Richtig dosiert hat das Öl keine Nebenwirkungen. Zu Beginn kann es vereinzelt jedoch zu etwas trockenen Schleimhäuten im Maul kommen. 

Mehrere Cannabis Pflanzen

Wie wird das Öl verabreicht?

Das Öl kann mithilfe einer Pipette, oder auf einem Teelöffel dosiert, direkt in das Maul gegeben werden. Allerdings klappt diese Methode nicht bei jedem Vierbeiner, denn viele Hunde sind sehr eigenwillig und schaffen es, das Öl gekonnt aus dem Maul laufen zu lassen.

Daher ist es besser und leichter, wenn das Öl einfach mit dem Futter gemischt wird. Dazu eignet sich ein hochwertiges Nassfutter.

Damit der Hund auch die benötigte Menge an Öl über das Futter aufnimmt, sollte es nur mit einem kleinen Teil der Futtermenge vermischt werden.

Hat der Hund diese gefressen, bekommt er auch den Rest der Mahlzeit in den Napf. Kriegt das Tier nur Trockenfutter, wird die benötigte Ölmenge einfach auf drei bis vier Kroketten geträufelt. Oftmals wird auch gefragt, ob wo bei CBD Öl der Unterschied für Mensch und Tier ist.

CBD Öl für ältere Hunde 

Im Vergleich zu Jungtieren haben Hunde Senioren mehrere Wehwehchen oder bereits ernsthafte Krankheiten. Hier kann CBD Öl besonders gut wirken, denn es zeigt sich nicht nur bei einem Symptom als hilfreich, sondern wirkt im ganzen Körper, sodass sich mehrere Beschwerden damit lindern lassen.

Und genau das kommt dem alten Hund zugute. Viele ältere Tiere leiden unter Schmerzen oder haben Probleme mit den Gelenken. Dazu gehören unter anderem Arthrose oder Hüftbeschwerden.

Da das Öl eine schmerzlindernde Wirkung hat und auch gegen Entzündungen hilft, wird der Hund schmerzfreier, wodurch er sich wieder besser und mehr bewegen kann.

Viele Hundebesitzer merken diesen positiven Erfolg zuerst daran, dass der Hund morgens besser aufstehen kann und/oder nicht mehr lahmt. Die natürliche Bewegung schmiert zudem die Gelenke, was ein weiterer Vorteil ist. 

Das Immunsystem spielt bei älteren Hunden ebenfalls eine wichtige Rolle. Während es beim Welpen noch nicht richtig ausgeprägt ist, leiden alte Hunde oft unter einem geschwächten Immunsystem.

Das macht Sie zum einen antriebslos, zum anderen anfälliger für verschieden Krankheiten. Hier zeigt sich ebenfalls die positive Wirkung von CBD. Das Wohlbefinden nimmt zu, der Hund hat ein besseres Allgemeinwohl und bekommt wieder mehr Energie. Oftmals fragen sich auch Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer, ob CBD Öl bei Niereninsuffizienz helfen kann.

Unruhe, Angst oder Unsicherheit können ebenfalls häufig bei älteren Vierbeiner beobachtet werden. CBD Öl für Hunde hat eine beruhigende Wirkung, ohne dass das Tier high wird oder in einen Rauschzustand kommt.

Es gleicht verschiedene Körperfunktionen aus und sorgt dafür, dass die Tiere ausgeglichener werden und sich stressfreier und weniger ängstlich in der Umgebung bewegen können. Bei Stress können auch Bachblüten Tropfen für den Hund sehr interessant sein. 

CBD

CBD Öl für Hunde – wie lange geben und wie absetzen?

Wenn es sein muss, kann der Hund das Öl auch langfristig bekommen. Allerdings ist es ratsam, in regelmäßigen Abständen eine kurze Pause einzulegen. Oft wirkt das Öl so gut, dass der Hund es über einen Zeitraum von mehreren Wochen oder Monaten nicht mehr benötigt.

Ähnlich wie beim Beginn der Behandlung kann das Öl auch ausgeschlichen, bzw. langsam abgesetzt werden.

Das hat den Vorteil, dass es dem Körper nicht sofort komplett entzogen wird und Hundebesitzer relativ schnell erkennen können, wenn sich der gesundheitliche Zustand des Hundes unter einer geringeren Dosierung wieder verschlechtert.

Bekommt der Hund jeden Tag einen Tropfen weniger, dann schleicht sich der Wirkstoff dem entsprechend langsam aus dem Körper. Zeigt das Tier nach wenigen Tagen wieder die bekannten Beschwerden, kann diesmal sofort auf die bisherige Tagesdosis gesteigert werden.

CBD Öl kaufen 

Das Öl wird im Handel als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Es wird zumeist in kleinen Flaschen verkauft, deren Deckel im Inneren mit einer Pipette für die einfache Dosierung ausgestattet ist. Neben dem klassischen CBD Öl für Menschen gibt es auch CBD Öle, die speziell für Tiere entwickelt wurden.

Diese sind zum Teil jedoch wesentlich teuer. In der Regel reicht es aus, wenn der Hund ein hochwertiges CBD Öl bekommt, welches für den Menschen gedacht ist. Wer sich jedoch unsicher ist, sollte sich vorher von einem Tierarzt oder einem Tierheilpraktiker beraten lassen. Dieser kann auch bei der individuellen Dosierung wichtige Hinweise geben.

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