Schwarzkümmelöl für den Hund – Giftig, Nebenwirkungen oder schädlich?

Schwarzkümmelöl ist ein natürlich wirkendes Heilmittel, das seit mehr als 2000 Jahren bekannt ist. Es hat einen positiven Einfluss auf die Gesundheit und wirkt unter anderem entzündungshemmend. Auch Hunde können von dem Naturprodukt profitieren, sodass verschiedene Beschwerden beim Vierbeiner mit Schwarzkümmelöl gelindert werden können. Hier soll es direkt um Schwarzkümmelöl für den Hund für den Hund gehen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass junge Hunde und auch ältere Tiere das Öl bekommen dürfen. Aufgrund der innerlichen und äußerlichen Anwendung lassen sich viele unterschiedliche Beschwerden damit lindern.

Schwarzkümmelöl gegen Zecken beim Hund und weitere Infos

Schwarzkümmelöl für den Hund hat eine überzeugende Wirkung
Schwarzkümmelöl für den Hund hat eine überzeugende Wirkung

Schwarzkümmel, der eigentlich Echter Schwarzkümmel heißt, gehört zu den Hahnenfußgewächsen und ist eine einjährige Pflanze. Schwarzkümmel kann bis zu 50 cm hoch werden und hat dabei weiße bis hellblaue Blüten.

Beim Schwarzkümmel handelt es sich um eine bekannte Pflanze, die seit vielen Jahren auch zu medizinischen Zwecken verwendet wird. Öl, das aus der Pflanze gewonnen wird, kann Menschen und Tieren bei verschiedenen Beschwerden helfen.

Es wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus, hilft bei Hautbeschwerden und Hauterkrankungen und lindert Allergien sowie Asthma. Im Bereich der Tiergesundheit wird Schwarzkümmelöl auch im Kampf gegen Zecken eingesetzt.

Aufgrund seiner Inhaltsstoffe und deren Zusammensetzung wirkt sich Schwarzkümmelöl auch positiv auf das Immunsystem aus. Es stärkt die Abwehrkräfte des Hundes und sorgt für eine gute Gesundheit.

Der Hund wird weniger anfällig für Krankheiten und kann diese im Notfall besser überstehen. In diesem Zusammenhang kann auch das Thema Heilerde für Hunde sehr interessant sein.

Schwarzkümmelöl ist ein reines Naturprodukt und muss immer zuerst einen Zeitraum gegeben werden, bevor sich seine Wirkung zeigt. Haben sich die Beschwerden und Symptome gebessert, sollte das Öl nicht sofort abgesetzt werden.

Es ist besser, dieses über einen Zeitraum von ca. zwei Wochen langsam abzusetzen und die tägliche Dosierung dabei zu minimieren. Eine Überdosierung sollte vermieden werden. Eventuell kann Hanföl für Hunde ebenfalls sinnvoll sein. Durchfall wäre hier beispielsweise als Nebenwirkung zu nennen.

Schwarzkümmelöl für Hunde

Nicht nur Menschen, sondern auch Hunde können die gesunden Stoffe im Schwarzkümmelöl nutzen. Im Vergleich zu anderen Mitteln oder chemischen Produkten wirkt das Öl ganz ohne Chemie und ohne Nebenwirkungen. Als reines Naturmittel benötigt es allerdings etwas länger um seine Kraft zu zeigen.

Innerliche und äußerliche Anwendung
Dem tierischen Organismus kommt das Öl sowohl innerlich, als auch äußerlich zugute, denn Schwarzkümmelöl kann auch als Futterzusatz gegeben werden. Je nachdem, welche Beschwerden der Hund hat, eignet sich auch eine Kombination aus beiden Anwendungsmöglichkeiten.

Das Öl hat dabei nicht nur eine lindernde Wirkung, sondern kann auch vorbeugend verwendet werden, sodass viele Beschwerden gar nicht erst entstehen.

Innerliche Anwendung – Schwarzkümmelöl als Futterzusatz

HundNicht nur Menschen, sondern auch immer mehr Hunde leiden an Allergien. Dabei kann es sich um eine Allergie gegen bestimmte Futterzusätze handeln oder der Hund reagiert allergisch auf Flohstiche.

Auch Milben, die ebenfalls zu den Außenparasiten gehören und Pollen oder Ähnliches können allergische Reaktionen bei dem Haustier hervorrufen. Gerade Grasmilben beim Hund können sehr anstrengend sein.

Bekommt der Hund dann Schwarzkümmelöl als Futterzusatz, können die natürlich wirkenden Inhaltsstoffe seine Beschwerden lindern, wodurch auch die Symptome weniger werden.

Oftmals wird auch direkt nach Kreuzkümmelöl für Hunde oder nach Kümmelöl für Hunde gesucht.

Dies wird möglich, da das Öl die Histaminausschüttung verringert. Histamine können verschiedene Symptome bei einer Allergie auslösen, sodass auch diese schneller abklingen.

Gleichzeitig reguliert das Öl das Immunsystem des Hundes, wodurch er im Allgemeinen gestärkt wird. Da im Schwarzkümmelöl auch sogenannte Prostaglandine enthalten sind, kann es durch seine ausgleichende Wirkung auch gegen Atembeschwerden und/oder Juckreiz helfen.

Da Schwarzkümmelöl auch eine entzündungshemmende Wirkung hat, können Hunde mit rheumatischen Erkrankungen oder Gelenkbeschwerden ebenfalls mit dem Öl behandelt werden. Dabei kommt nicht nur die innerliche, sondern auch die äußerliche Anwendung in Betracht. Gleichzeitig wirkt das Naturheilmittel schmerzlindernd, wodurch sich der Hund wieder besser bewegen kann.

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Gerade bei Erkrankungen der Gelenke ist die bleibende Beweglichkeit sehr wichtig, da durch Bewegung unter anderem die Gelenke geschmiert und nicht steif werden können. Ebenfalls für Hundebesitzer interessant kann Nachtkerzenöl für Hunde sein.

Neben diesen Inhaltsstoffen besitzt das Öl des Schwarzkümmels auch wichtige Mineralstoffe wie Zink, Magnesium und Selen. Da der gesunde Organismus auch Vitamine benötigt, kann das Schwarzkümmelöl ihn mit Vitamin C, B1, Vitamin E und Folsäure, sowie Biotin und Beta-Carotin versorgen.

Schwarzkümmelöl und seine Wirkung

Schwarzkümmelöl enthält viele gesundheitsfördernde Stoffe, die dem Hund zugute kommen. Als Heilmittel ist das Öl seit mehr als 2000 Jahren bekannt und wird mittlerweile nicht nur beim Menschen, sondern auch erfolgreich beim Hund angewendet. Schwarzkümmelöl ist hilfreich bei:

  • Gelenkbeschwerden
  • Entzündungen
  • Zeckenbefall
  • Flohbefall
  • Hauterkrankungen
  • stumpfen Fell
  • Allergien
  • Asthma/Erkrankungen der Atemwege
  • Verdauungsbeschwerden/Blähungen

Schwarzkümmelöl kann je nach Herstellung eine gelbliche, rötliche oder bräunliche Farbe haben. Sein Hauptbestandteil sind Fette und wichtige Fettsäuren.

Hund schau nach rechtsWird das Öl schonend hergestellt, liegt der Anteil an Linolsäure bei durchschnittlich 60 %. Die im Öl enthaltene Gamma-Linolsäure wirkt sich ebenfalls in verschiedenen Bereichen positiv auf die Gesundheit des Hundes aus.

Weiterhin enthält Schwarzkümmelöl den Wirkstoff Thymochinon. Dieser Stoff hat eine regulierende Wirkung auf allergische Symptome. Im Schwarzkümmelöl vorkommende Saponine können asthmatische Beschwerden lindern. Das Öl wird auch gerne gegen Haarlinge beim Hund angewendet.

Schwarzkümmelöl als Futterzusatz

Als Nahrungsergänzung lässt sich das gesunde Öl einfach unter das Futter mischen. Hunde, die Schwarzkümmelöl auch pur mögen, dürfen es direkt vom Löffel abschlecken. Durchschnittlich gilt die Regel, dass der Hund pro Kilogramm Körpergewicht 1 mg Schwarzkümmelöl bekommen soll.

Soll der Hund vor einem erneuten Floh- oder Zeckenbefall geschützt werden und das Mittel vorbeugend bekommen, reichen ca. 5 – 10 Tropfen aus. Neben der innerlichen Gabe über das Futter hat Schwarzkümmelöl den Vorteil, dass es auch zur äußerlichen Anwendung geeignet ist.

Je nachdem, welche Beschwerden beim Tier gelindert werden sollen, wird das Öl gleichzeitig als Futterzusatz und äußerlich angewendet. Die Erfahrungen der Hundebesitzer sind hier neutral.

Äußerliche Anwendung bei Hunden

Viele Hunde werden immer wieder von Flöhen heimgesucht oder leiden unter Zecken. Viele chemische Mittel werden von einigen Vierbeinern jedoch nicht mehr vertragen und können zu unerwünschten Nebenwirkungen führen.

In anderen Fällen zeigen sich die Schädlinge als resistent, sodass die chemischen Anti-Parasitenmittel nicht mehr richtig wirken können. In diesem Fall kann Schwarzkümmelöl dem Hund ganz ohne Chemie helfen. Um den Hund vorbeugend gegen Flöhe und Zecken zu schützen, bekommt das Tier einfach in regelmäßigen Abständen einige Tropfen des Öls in sein Trinkwasser oder Futter.

Perfekt bei trockener Haut
Leidet der Vierbeiner unter trockener und juckender Haut, lindert das Öl auch diese Beschwerden. Da es zudem auch entzündungshemmend wirkt, lässt sich eine Hautentzündung, die oft Folge kleinerer Verletzungen ist, schnell bekämpfen und verhindern.

Auch Ekzeme lassen sich mit dem Öl aus der Natur behandeln. Dazu werden die betroffenen Hautstellen einfach dünn mit dem Öl bestrichen. Sobald es aufgetragen wurde, lindert es nicht nur den Entzündungsherd, sondern bekämpft auch Bakterien und lindert Schmerzen. Auch sehr gerne gesehen ist aktuell Hanföl für Hunde.

Es pflegt die Haut und versorgt sie zusätzlich mit wichtigen Fetten, wodurch die erkrankten Hautstellen gleichzeitig gepflegt werden und sich wieder gesund erneuern können.

Nicht nur Parasiten, sondern auch Hautkrankheiten oder eine falsche Fütterung können sich auf die Fellgesundheit des Tieres auswirken. Oft wird das Fell stumpf und trocken. Nicht selten zeigen sich kahle Stellen im Fell, und es kommt ebenfalls zum Juckreiz.

Hunde, deren Haarkleid stumpf und matt aussieht, können mit Schwarzkümmelöl wieder ein schönes, gesundes und glänzendes Fell bekommen.

Dazu werden einfach ein paar Tropfen des Öls auf die Hundebürste gegeben und das Tier gekämmt. Wird der Hund auf diese Art mindestens einmal wöchentlich versorgt, wird das Fell schon ab der zweiten Woche gesünder aussehen und seinen Glanz wieder bekommen.

Neben der innerlichen Anwendung als Futterzusatz, kann der Hund bei Gelenkbeschwerden zusätzlich auch äußerlich mit dem Öl behandelt werden. Dazu werden einige Tropfen auf die Finger gegeben und an den betroffenen Stellen in die Haut einmassiert.

Das Öl dringt direkt dort in die Haut ein, wo sich der Gelenkschmerz befindet und kann so nicht nur die Schmerzen lindern, sondern auch eine Entzündung hemmen. Oftmals fragen sich Tierbesitzer, ob Schwarzkümmelöl für Hunde gefährlich, schädlich oder sogar giftig, also toxisch, ist.

Da es sich beim Schwarzkümmelöl um ein reines Naturprodukt handelt, kann die Einreibung damit einmal am Tag wiederholt werden, bis sich der Zustand des Tieres deutlich gebessert hat. Danach reicht es, das Öl einmal wöchentlich aufzutragen.

Mini Hund im Gras

Schwarzkümmelöl für Hunde kaufen

Obwohl Schwarzkümmelöl einst für den Menschen entwickelt wurde, entdeckte man es schon vor vielen Jahren auch für den Hund. Daher können sowohl Öle für den menschlichen Bedarf, als auch Öle aus dem Zoohandel verwendet werden.

Da nur eine geringe Menge benötigt wird, reicht eine kleine Flasche für einen längeren Zeitraum.

Schwarzkümmelöl ist nicht teuer
Je nach Hersteller und Menge kostet Schwarzkümmelöl im Durchschnitt nicht mehr als 20 Euro. Vorzugsweise sollte ein kaltgepresstes Öl gekauft werden, wobei syrisches und ägyptisches Öl besonders hochwertig sind. Das Öl gibt es in der Drogerie, im Reformhaus, in Apotheken und natürlich auch im Zoogeschäft und den entsprechenden Onlineshops.

Einmal geöffnet, sollte die Flasche immer wieder gut verschlossen werden. Öl, das an der Flasche herunter gelaufen ist oder sich am Verschluss sammelt, sollte mit einem Tuch entfernt werden.

Im Durchschnitt ist ein gutes Schwarzkümmelöl neun bis zehn Monate haltbar. Wurde das Öl angebrochen, hält es sich ungefähr zwei bis drei Monate und sollte in diesem Zeitraum aufgebraucht werden.

Ist das Öl abgelaufen, kann es einen Teil seiner Wirkstoffe verloren haben und sollte daher nicht mehr verwendet werden. Dies trifft ebenso bei ägyptischem Schwarzkümmelöl für Hunde zu. Oftmals hört man im Volksmund, dass Schwarzkümmelöl für den Hund leberschädigend oder lebertoxisch sei.

Das Öl sollte, wie alle anderen Öle auch, an einem dunklen und kühlen Ort gelagert werden. Zudem sollte es sich zu 100 % um ein reines Naturprodukt handeln.

Das heißt, dass das Öl frei von jeglichen Zusätzen ist und keine Aromastoffe, Farbstoffe oder Konservierungsstoffe enthält. Hundebesitzer fragen sich auch, ob es direkt Schwarzkümmelöl Kapseln für Hunde gibt.

Besonders wichtig ist dieser Aspekt, wenn der Hund an einer Futterallergie leidet und bereits allergisch auf Zusätze wie Farbstoffe und Konservierungsstoffe reagiert. Neben einem Preisvergleich lohnt sich daher auch ein Blick auf die aufgeführten Inhaltsstoffe und ein Vergleich der angebotenen Öle.